Wie es sich für ein Finale gehört kündigt sich mit dem Boogie 3000 - Open Air am 15. August 2009 Großartiges an. Für sich einmalig ist dabei schon die außergewöhnliche Location. Versteckt zwischen Wäldern und verlassener Industrie befindet sich der ehemalige Hagebaumarkt nur wenige Gehminuten vom Stadtzentrum entfernt und bietet trotzdem die nötige Abgelegenheit für ausgelassene Party bis in die Mittagsstunden. Dank halbüberdachter Tanzfläche kann hier schlechtwettertauglich auf 2 Floors stets im Trockenen gefeiert werden. Dabei findet sich die sound- und lichttechnische Ausstattung der Events im Hagebaumarkt stets auf hohem Niveau wieder.
Für Boogie 3000 wird standesgemäß mit 4-Punktbeschallung und aufwändigen LED-Installationen das passende Ambiente für eine einmalige Nacht konstruiert.
Musikalisch könnte das Programm kaum vielfältiger ausfallen.
Die Sets von Pier Bucci und Dinky, die sonst ausschließlich die Panoramabar beschallen, bringen den einzigartigen chilenischen Groove auf den Floor, der den beiden mit Releasen auf Cadenza, Wagon Repair oder Vakant zu internationalem Erfolg verhalf. Ebenso prominenter Besuch steht mit Martin Eyerer auf dem Programm. Seit dem Erfolg seiner Labels Kling Klong und Session Deluxe Recordings verbringt der Stuttgarter den Großteil seiner Zeit im Flieger und absolviert u.a. Touren durch Russland, Mexico und Brasilien. Seine Gigs hierzulande sind dementsprechend rar und nicht selten zwei Jahre im Voraus geplant. Natürlich kommen auch die Berliner beim Boogie 3000 nicht zu kurz. Mit Woody wurde endlich einmal wieder die Fachkraft schlechthin für stundenlange Sets und Afterhourkultur geladen. Mit seiner Partyreihe Electronic Waves ist Woody regelmäßig mit prominenter Besetzung in Berlin unterwegs und kümmert sich an wechselnden Orten um einmalige Veranstaltungen. Last but not least steht endlich auch Housemeister an den Reglern im alten Baumarkt. Mit „Beef Jerky“ erschien bereits im April seine aktuelle EP auf Boysnoize Records. Seitdem brachten ihn Touren mit Modeselektor und Boysnoize einmal um die halbe Welt, während seine Gigs hierzulande immer rarer werden.
Alle die in Berlin leben, wissen auch, diese Stadt ist viel mehr als nur die Hauptstadt. Hier tobt das Leben und trotzdem ist es gemütlich. Es gibt so vieles, was diese Stadt an Freizeit und Kultur zu bieten hat, da kriegen manche vor lauter staunen Ihr Mund nicht zu. Tja nicht jeder mag es in dieser Stadt zu wohnen. Das ist aber auch gut so.
Am Samstag war ich auch da, und ich fands überhaupt nicht zu schick.Ich mags zwar selber schicker wegzugehen,aber sich fein machen, hatnunmal rein gar nichts damit zu tun arrogant zu sein oder sichirgendwie beweisen zu müssen - vor wem auch immer.Nur wenn es dann dermaßen ausartet, dass jeder Tisch für irgendwelche “VIPs” reserviert ist oder irgendwelche Snobs vor der Bar !offensichtlich! mit ihrer Kreditkarte rumprollen, geht das auch zu weit. Ich hab am Samstag richtig viele gesehen, die total lässig und überhaupt nicht versnobbt waren. Der Touristenanteil war nur- meienr Meinung nach- einbisschen zu hoch. Ansonsten fand ichs wie immer richtig gut.
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